Besuch bei der Stadt Löningen

  Positives Feedback/positive Resonanz bei Stadtspitze und KiGa St. Vitus
 

MdL Christoph Eilers zu intensiven Gesprächen in Löningen
Enge Rückkoppelung mit den Kommunen und Einrichtungen erwünscht. 97 % der Kinder besuchen vor der Schule den Kindergarten. Die „große Welle“ wird deshalb durch die Beitragsfreiheit nicht erwartet
Nicht lange nach seinem Antrittsbesuch als Landtagsabgeordneter war MdL Christoph Eilers (CDU, Cappeln) jetzt zum zweiten Mal zu Besuch bei der Stadt Löningen, wo er den Förderkompass der Europäischen Union (EU) an Bürgermeister Marcus Willen und den Ersten Stadtrat Thomas Willen überreichte, der eine Vielzahl von möglichen Projekten enthält, auf die die Kommunen zurückgreifen können.
Die Vertreter der Stadt Löningen stellten ihre aktuelle Agenda für die Arbeit der Stadt vor und waren sich mit Christoph Eilers darin einig, einen stetigen und engen Gedankenaustausch für die weitere Zusammenarbeit zu pflegen.
Beim anschließenden Besuch im Kindergarten (KiGa) St. Vitus im Löninger Stadtzentrum ging es in einem intensiven Gedankenaustausch um die Maßnahmen der Großen Koalition des Landes Niedersachsen zur Förderung der Familien und zur Beitragsfreiheit der Kindergärten ab dem dritten Lebensjahr, die Verlagerung der vorschulischen Sprachförderung in die Kindertageseinrichtungen, die größeren Entscheidungs- und Wahlmöglichkeiten der Eltern zur Einschulung ihrer Kinder in die Grundschulen und auch die Lehrerversorgung an den Grundschulen wurde besprochen.
Neben Bürgermeister Marcus Willen und dem Ersten Stadtrat Thomas Willen waren Kindergartenleitern Elisabeth Albers und ihre Vertreterin Ingrid Winkeler hier die Hauptgesprächspartnerinnen.
Die Maßnahmen der Landesregierung bedeuteten mehr Entscheidungsspielraum für die Eltern und vor allem eine überaus starke, dauerhafte und wirksame finanzielle Entlastung der Eltern und damit der Familien mit Kindern, waren sich die Gesprächspartner einig.
Allerdings sei die Wahlmöglichkeit der Eltern bis Ende Mai auch eine Erschwernis für die Planungssicherheit und die Platzvergabe für das jeweils kommende Kindergartenjahr.
Im Kindergarten (KiGA) St. Vitus erwartet man für das kommende Jahr und aufgrund der Beitragsfreiheit zwar eine zahlenmäßige Zunahme der Anmeldungen, aber „die große Welle wird nicht erwartet, da schon rund 97 Prozent der Kinder vor der Schule den Kindergarten besuchen“, hieß es dazu von der KiGa-Leitung. Damit werde man umgehen können.
Grundsätzlich werden die gesetzlichen Änderungen, die jetzt wirksam geworden sind, seitens der Kommune und des Kindergartens sehr begrüßt; besonders dabei die finanzielle Entlastung der Familien in den hiesigen Gemeinden hier in der Region, mit noch relativ starken Geburtenraten und des Zuzugs.
Man gehe auch nicht davon aus, dass der vor Ort entstehende Mehraufwand zu einer Überforderung führen werde, war man sich einig.
Eine intensivere Kommunikation aus Hannover schon im Frühjahr hätte man sich allerdings gewünscht, allein schon deshalb, weil man Fragen aus der Elternschaft dann präziser hätte beantworten können, wurde kritisch angemerkt..
Natürlich gab es von den Fachkräften der KiGa auch Wünsche und Anregungen für den Abgeordneten und für seine weitere Arbeit im Landtag in Hannover. So wünscht man sich, die Gruppengröße auf maximal 20 Kinder zu beschränken und pro Gruppe mindestens zwei Betreuer/innen vorzusehen. Die aktuelle Regelung sieht Kindergärten mit bis zu fünf Gruppen vor und bis 25 Kinder pro Gruppe.
MdL Christoph Eilers dankte seinen Gesprächspartnern für die Möglichkeit, die Auswirkungen der beschlossenen Maßnahmen vor Ort und mit den zuständigen Fachleuten so intensiv besprechen zu können. Er werde auch weiterhin stets ein offenes Ohr für die Kommunen und für die Kinderbetreuung haben. Man könne sich jederzeit gerne an ihn wenden.
 
Foto: Im Kindergarten St. Vitus im Gespräch (von links): Bürgermeister Marcus Willen, Kindergartenleiterin Elisabeth Albers, MdL Christoph Eilers und Mitarbeiter Dirk Ortmann

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