Gespräch mit der Hochschule für Hebammenausbildung


Hebammen sollen Ihre Ausbildung künftig mit einem Bachelor abschließen, so sieht es eine EU-Verordnung bis Anfang kommenden Jahres vor.
Dieses Thema war in dieser Woche auf der Tagesordnung bei einem Gespräch an der Hochschule Osnabrück. Besonders vor dem Hintergrund meiner anfänglichen Skepsis vor zu starker Akademisierung ist mir nach dem Gespräch bewusster geworden, dass ein solches Studium viele Vorteile bietet. Wir setzen bewusst auf Qualität in der Ausbildung, schaffen somit auch mehr Anerkennung für den Hebammenberuf und schlagen eine Brücke zur Internationalisierung durch einen Angleich unseres Ausbildungssystems an Standards, die in vielen anderen Ländern bereits gelebt werden. Im Gespräch mit dem Präsidenten der Hochschule Osnabrück, Herrn Bertram und weiteren Professorinnen des Fachbereiches wurde mir und meinen Landtagskollegen aufgezeigt, dass viele Absolventen in die praktische Arbeit gehen. Der Anteil, der sich darüber hinaus einer weiteren universitären Laufbahn widmet, ist als zukünftige Lehrkraft sehr gefragt.
Als einer der geburtenstärksten Regionen besitzen wir im Landkreis Cloppenburg keine Hebammenschule. Dies habe ich im Gespräch diskutiert und bin froh, dass alle Seiten für Kooperations-Gespräche zur Verfügung stehen, sodass einem weiteren Austausch mit Krankenhäusern aus dem Landkreis Cloppenburg nichts im Wege steht. Ich freue mich daher auf die nächsten Schritte und bedanke mich bei dem engagierten Team für den konstruktiven Austausch. .
Euer Christoph.

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