„Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch die Kleinunternehmen und Soloselbstständigen bei uns vor Ort hart“, berichten die Landtagsabgeordneten Christoph Eilers aus Cappeln und Karl-Heinz Bley aus Garrel (beide CDU). „In dieser für viele Betriebe existenzbedrohenden Situation haben die niedersächsische Landesregierung und der Bund auf Initiative unseres Wirtschaftsministers Dr. Bernd Althusmann schnell reagiert und die Niedersachsen-Soforthilfe Corona bereitgestellt.

Allein im Landkreis Cloppenburg hat die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) mittlerweile insgesamt 14.472.375,86 Millionen Euro – zugegeben nach Anlaufschwierigkeiten in den ersten Tagen – an Kleinunternehmen, Handwerksbetriebe und Selbstständige ausgezahlt. Diese Mittel tragen dazu bei, dass möglichst viele Betriebe in unserer Region diese schwere Zeit überstehen und Arbeitsplätze erhalten werden.“

Die Soforthilfe ist als staatlicher Zuschuss für Unternehmen gedacht, die aufgrund der Corona-Pandemie in existenzielle Schwierigkeiten geraten sind. Das ist nach den Richtlinien dann der Fall, wenn ihre Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um den erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand zu decken. Dazu zählen unter anderem Mieten, Energiekosten, Werbung, Zinsen und Tilgungen. Nicht berücksichtigt werden nach den Richtlinien der NBank Kosten für die eigene Lebenshaltung, Altersvorsorge, private Krankenversicherung, Personalkosten, Sozialversicherungsbeiträge sowie Steuerzahlungen.

Eilers und Bley weisen darauf hin, dass die Antragsfrist für die Soforthilfen am 31. Mai abläuft. Detaillierte Informationen zur Antragstellung sind auf der Internetpräsenz der NBank zu finden https://www.nbank.de/.

Zum Vergleich: Unternehmen im Landkreis Vechta haben bisher 12.920.150,45 Millionen Euro, im Landkreis Oldenburg (in dem ebenfalls ein Teil des Wahlkreises von Karl-Heinz Bley liegt) 11.949.872,61 Millionen Euro und im Landkreis Emsland 25.566.171,00 Millionen Euro erhalten.