Ich bin der Meinung: Das Anliegen der Landwirte ist berechtigt.

 

„Das Anliegen der Landwirte ist berechtigt. Erzeuger von Lebensmitteln müssen ihre Familien von der Arbeit ernähren können“, kommentiert der Landtagabgeordnete Christoph Eilers (CDU) die Aktion der Landwirte vor dem LIDL-Zentrallager in Cloppenburg.
 
Schon lange machen die Landwirte mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf die teils prekäre Situation aufmerksam. „Ich verstehe den Unmut. Politik und Landwirtschaft stehen bereits in einem stetigen Austausch. Zwar gibt es auch seitens der Politik in vielen Bereich noch keine optimalen Lösungsansätze, aber der Diskurs findet statt. Der Lebensmitteleinzelhandel darf sich dieser notwendigen Diskussion nicht entziehen, nur zusammen können tragfähige Lösungen erarbeitet werden. Die Forderung, dass der Lebensmitteleinzelhandel sich diesen Gesprächen stellt, ist nicht überzogen“, resümiert Eilers sachlich.
 
Mit der Corona-Pandemie und der Afrikanischen Schweinepest kämen jetzt auch noch weitere Herausforderungen auf die Lebensmittelerzeuger zu. Darüber hinaus dürfe man den Verbraucher nicht aus seiner Verantwortung entlassen. „Wir alle sollten bei unserem täglichen Kauf- und Konsumverhalten die regionale Landwirtschaft im Blick haben“, appelliert der Abgeordnete.
In den letzten Monaten hat uns die Ausweisung der nitratsensiblen „roten“ Gebiete in Atem gehalten.
Dabei hatten wir stets im Blick, was die Landwirtschaftlichen Familienbetriebe in diesen schwierigen Zeiten ohnehin schon an Herausforderungen zu stemmen haben und einem EU-Verfahren auf der anderen Seite.
 
Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast konnte nun bekannt geben, dass es gelungen ist, die Gebiete auf 31,4 % der Fläche zu drücken.
Ursprünglich standen 60% im zur Debatte.
 
Die bundesweite Anwendung des in Niedersachsen entwickelten Modells war ein Kernanliegen unser CDU-Landtagsfraktion. Zudem haben wir erreicht, das Grünland weitestgehend aus den Roten Gebieten herauszubekommen. Denn Grünland ist Teil der Lösung zum Trinkwasserschutz.
 

Sie laufen bereits im Probebetrieb in Niedersachen, nun sollen sie nach dem Willen unserer CDU-Landtagsabgeordneten

Christoph Eilers und Karl-Heinz Bley MdL auch auf der Bahnstrecke Oldenburg-Osnabrück laufen: Wasserstoffzüge!

Eine entsprechende Initiative starteten die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Oldenburger und Osnabrücker Land.

Mit neuer Sitzordnung und in einer Sondersitzung debattieren heute die Landtagsabgeordneten in Hannover über die neuen Corona-Beschränkungen, die am Montag in Kraft treten. 

Talsperre dient primär dem Hochwasserschutz / Angler sorgen sich um Fischbestand

Auf Anregung des CDU-Landtagabgeordneten Christoph Eilers (Cappeln) trafen sich Vertreter des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht, des Landesfischereiverbandes Weser-Ems und der zuständige Geschäftsbereichsleiter des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Ralf Jaspers, an der Thülsfelder Talsperre.

Ausschlaggebend für das Treffen war die Sorge einiger Angler, dass beim Ablassen des Wassers in den ersten Oktoberwochen viele Fische aus der Talsperre mit herausgespült würden.

„Vorrangige Funktion der Talsperre ist der Hochwasserschutz des unterhalb gelegenen Flusstales“, erläuterte der Betriebsstellenleiter Jaspers. Man stelle hier den Hochwasserschutz u. a. für die Orte Thüle, Friesoythe, Kampe, Harkebrügge und Barßel sicher. Um diesen Schutz auch in den Wintermonaten zu gewährleisten, werde die Stauhöhe der Sommermonate von 22,50 (m NN) in den ersten Oktoberwochen auf 21,50 (m NN) abgesenkt. Dies habe laut Betriebsvorschrift zwingend in dem Zeitraum vom 01.-31. Oktober zu erfolgen, führte Jaspers weiter aus. So sei man technisch und rechtlich für außergewöhnliche Niederschlagsereignisse gerüstet.

Ihre Sorge um den Fischbestand konnte Jaspers den Anglern größtenteils nehmen. Anhand einer technischen Zeichnung zum Aufbau der Talsperre wurde deutlich, dass nicht allzu viele Fische beim Ablassen mit herausgespült werden könnten. Zwar blieben einige Akteure skeptisch, aber der Hauptgewässerwart des Fischereivereins Friesyothe, Knut Tholen, beruhigte: „Auch wenn vereinzelt Fische die Talsperre über diesen Weg verlassen, finden sie in der Soeste neuen Lebensraum.“

Neben dem Hochwasserschutz biete die Talsperre, mit ihren weitläufigen Flachwasserzonen und den angrenzenden Heide- und Sandtrockenflächen einen äußerst wertvollen Lebensraum für zahlreiche – zum Teil bedrohte – Tier- und Pflanzenarten, waren sich Jaspers und Tholen darüber hinaus einig.

Die Themen Gewässer- und Umweltschutz stehen in der Landespolitik auf oberster Agenda. Seitens der Regierungsfraktionen SPD und CDU verfolge man derzeit einen Antrag mit dem Ziel: „Das Wasser länger im Land zu halten und die lokalen Wasserressourcen zu stabilisieren“, erklärte Eilers.

Der Politiker, in seiner Freizeit selbst leidenschaftlicher Angler, versprach die Anregungen aus der Runde mit nach Hannover zu nehmen. Insbesondere erkundige er sich nach einer Anpassung der starren Fristen für den Betrieb der Talsperre. „Man muss doch auf die konkrete Situation vor Ort etwas flexibler und individuell reagieren können“, so der Abgeordnete.

Abschließend hielt Eilers fest, dass man definitiv weiter in Kontakt bleibe und insbesondere den Austausch im Vorfeld künftiger Baumaßnahmen intensiviere. Angler, Umweltschützer, Politik und die Betriebsleitung sollten sich öfter zusammensetzen, um Wasserwirtschaft, Freizeitnutzung und Naturschutz an der Thülsfelder Talsperre noch besser aufeinander abzustimmen.

 

„Fahrzeuge ohne vorgeschriebene Ausstattung, Transporteure ohne Empathie, eine fehlende Versorgung der Tiere, ungeschultes Personal und brutale Verlademethoden – wir wollen diese Bilder nicht mehr sehen und fordern Bund und EU dringend auf, zu handeln.“

#Tiereschützen
#Tiertransportevermeiden

Hier geht´s zur Pressemitteilung: https://bit.ly/30Mo7bF

 
Die steigende Nachfrage nach Haustieren und leider insbesondere nach Trend- oder Modezüchtungen wird immer häufiger von kriminellen Online-Händlerinnen und Händlern gedeckt. Um diesem unverantwortlichen und tierverachtenden Handel Herr zu werden, brauchen wir umgehend europäische Regeln für den Tierhandel im Internet. Wir fordern daher eine Registrierungspflicht für die Anbieter und eine Chip-Pflicht für die Tiere, um ihre Herkunft und rechtskonforme Züchtung zu dokumentieren. Seriöse Anbieter kommen dieser Pflicht schon lange nach.

Christoph Eilers


#Tierhandel

In diesen Tagen findet die letzte Plenarwoche vor der Sommerpause statt. Durch Corona haben wir auch im Plenarsaal entsprechende Maßnahmen treffen müssen. Es ist eine ungewohnte und vor allem andere Atmosphäre, die durch die gläsernen Trennwände entsteht.

Euer Christoph